countune Detail
Der eigene Schaffensprozess in Verbindung mit der Institutsarbeit war eine enorme Kraftanstrengung. Zudem wurde die Idee, alle Einzelserien zu einer einzigen zu verbinden gegen Ende 2008 immer stärker. Die Lösung stellte Gerd Jansen dann am 14. Februar 2009 vor: das Projekt countune. Der Künstler macht allen Menschen via Internet und der eigens dafür eingerichteten Website, seine Kompositionsmethode direkt zugänglich. Entlang des Zahlenstrahls kann nun jeder von jedem Ort der Welt aus Bilder erstellen, mit der eigenen Homepage verlinken, jederzeit die Farben ändern und Grußkarten (E-Cards) mit den eigenen Bildern versenden. Dass sich so immer weiter verlängernde und interaktiv zu betätigende Bildband schwebt vor täglich wechselnden Hintergrundbildern, die Freunde des Projekts zur Verfügung stellen. Ebenfalls von Freunden stammt die Musik, welche nach Belieben dazu geschaltet werden kann.
Wichtig ist die einfache Grundidee, der prozesshafte Charakter, die sich ständig ändernde Vielfalt und die Ausweitung zu einem Bild um die Erde. - Eine einfache Lösung und doch waren so viele Etappen nötig. Die Frage nach der "Musik im Bild" fand eine Lösung in der graphischen Veranschaulichung der "Melodie der Zahlen" in Kooperation mit allen interessierten Menschen.

Abbildung:  countune - Detail vom 2. Dezember 2011