Installation 1990
Der Ortswechsel nach Basel um 1988, brachte auch wieder Änderungen in der Materialisierung. Die Arbeitsmöglichkeiten und die finanzielle Lage waren erneut eingeschränkt. So dienten nahezu wertlose, meist gefundene Dinge, zur Veranschaulichung von spielerischen Aneinanderreihungen, Umwicklungen, Überlagerungen. Das Tor zu grenzenlosen Möglichkeiten war aufgestoßen, der innere Schaffensprozess wurde wieder aufgelockert und abgesichert durch das methodische Vorgehen. Die Produktion lief nun ebenso wieder befreiter, ja freudiger und beschwingter. Das Prinzip der Wiederholung konnte nämlich überaus vielfach verwendet werden. Kleine Zeichnungen, Kombinationen von Zeichnung und Collage und immer wieder Schachteln, die meist vollkommen umgeklebt wurden mit mehr oder weniger gleichen Papieren, auch aus Katalogen ausgeschnittene Elemente fanden oftmals Verwendung. Ein Hauch von Farbigkeit und Humor kam ins Spiel, die Musik begann zu klingen.
In dieser Zeit um 1990, bei der Arbeit mit Schnüren als installative Elemente von Wandarbeiten, entstand erstmals die Idee, die natürliche Zahlenreihe zur Strukturbildung einzusetzten.

Abbildung:  Installation mit blauen A4-Papieren über Hanfschnur, 1989