LichtTonInstrument 1980
Zwei sehr umfangreiche Arbeiten standen am Ende der ersten Werkphase. Gegensätzlich wie die meisten der vorangegangen Arbeiten waren auch diese beiden gesamtkunstwerklich angelegten Installationen.
Die erste war systematisch, streng im Aufbau und im Detail und an eine Performance gebunden. Über eine Tastatur ließen sich Lichtsäulen, eine Lichtwand und Lautsprecher bespielen. Die Gesamtkonzeption berücksichtigte Vorstellungen vom strukturellen Aufbau des Weltalls. Bei der ersten Präsentation kam eine eigens hierfür erstellte Komposition zur Aufführung, später dann mehr improvisierte Darbietungen.
Die zweite Installation war sehr viel spielerischer. Es handelte sich um die Ausgestaltung aller Räume eines Hauses: Wandmalerei, Gegenstände und Fundstücke jeglicher Art, verschiedenste Lichtquellen, Kassettenrecorder, Diaprojektoren – dies alles unter Ausschluss des Tageslichtes. Der Besucher wandelte durch eine künstliche Welt, vom Keller zum Speicher und wieder zurück. Dabei wechselten dunkle Bereiche mit nur wenigen hörbaren tiefen Tönen, mit licht- und farbenvollen Bereichen in denen speziell eingespielte elektronische Musik präsentiert wurde.

Abbildung:  bespielbare Installation, 4 x 7 m, 1981